Und was macht man damit? #10 Clemens Kluck

Und was macht man damit? #10 Clemens Kluck

Clemens stand während seines Studiums der Religions- und Politikwissenschaften nicht nur selbst mit seiner Band Yesterday Shop auf der Bühne, sondern gründete zusammen mit seinen Bandkollegen Daniel und Sönke auch ein Musiklabel. Neben Hausarbeiten und Prüfungen setzte sich Clemens mit Möglichkeiten auseinander, jenseits eines Major-Labels eigene Musik zu produzieren und zu verbreiten. 

Da er aber schon immer einen Faible fürs Gärtnern hatte und nicht nur mit Vorliebe Blumen zu einem Strauß bindet, gründete er gemeinsam mit anderen Künstlern listencollective in BerlinMit der von Clemens organisierten Veranstaltungsreihe listen., kam die Idee, das Label auszubauen, um mit mehr Künstler*innen zusammenarbeiten. Nun ist das Indie-Label unter listenrecords als Teil des Kollektivs zu finden. Welchen Part Clemens dabei übernimmt, hat er uns für die Reihe „Und was macht man damit?“ erzählt.

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Im Gespräch mit dem Literarischen Zentrum Göttingen

Im Gespräch mit dem Literarischen Zentrum Göttingen

Vor fast 16 Jahren wurde das Literarische Zentrum Göttingen ins Leben gerufen. Seit 2010 steht es unter der Leitung von Anja Johannsen, die zuvor im Literaturhaus Zürich tätig war. Sie ist für die Geschäftsführung und Programmleitung zuständig und wird dabei seit 2013 von Gesa Husemann unterstützt, die das Zentrum zu der Zeit schon aus ihrem Volontariat gut kannte. Zusammen erstellen sie ein vielseitiges Programm, das sich nicht nur aus reinen Lesungen zusammensetzt, sondern Literatur immer wieder mit anderen Künsten in Verbindung setzt und durchaus sehr politisch ist. So sticht das Literarische Zentrum aus der Vielzahl an Literaturhäusern heraus und wird seinem Anspruch, ein „begehbares Feuilleton“ zu sein, gerecht. Auch das Kinder- und Jugendbuchprogramm Literatur macht Schule, das Lyrikfestival Poetree und die essentielle Mitarbeit am Göttinger Literaturherbst sprechen für die Vielschichtigkeit des Zentrums.

Ich traf Anja und Gesa, um mit ihnen über Programmarbeit, Lesungsreihen, das Göttinger Publikum und die Vor- und Nachteile des Leseveranstaltungsbetriebs in einer mittelgroßen Stadt zu sprechen. Read more

Und was macht man damit? #9 Stefanie Burgert

Und was macht man damit? #9 Stefanie Burgert

Stefanie Burgert ist nun die fünfte im Bunde der AbsolventInnen des Masterstudiengangs „Angewandte Literaturwissenschaft“, die wir für die Reihe „Und was macht man damit?“ begrüßen dürfen. Mittlerweile arbeitet sie in dem Medienunternehmen Axel Springer SE und trägt den Titel Senior Consultant Talent Acquisition. Was genau dahinter steckt, hat sie uns berichtet.

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Im Gespräch mit Paulina Schulz

Im Gespräch mit Paulina Schulz

Übersetzung ist die Kunst, die Gedankengänge eines anderen zu verstehen und in einer anderen Sprache zu formulieren. Dafür braucht es vor allem Zeit und starke Nerven.

Paulina Schulz arbeitet als Literaturübersetzerin, freie Schriftstellerin, Gutachterin für viele deutsche und polnische Verlage und ist als Dozentin an mehreren Hochschulen tätig. Seit 2015 ist sie Herausgeberin der Reihe „Neue polnische Literatur“ im freiraum-verlag, in dem sie außerdem ihr jüngstes Werk „Das Eiland“ veröffentlichte. In den letzten Monaten übersetzte sie Janoschs Biographie „Wer fast nichts braucht, hat alles“, die im Frühjahr 2016 im Econ Verlag erscheinen wird. Bei soviel Verantwortung und Arbeit bleibt kaum Zeit zum Luft holen, doch wenn sie sich eine Pause gönnt, widmet sie sich mit großem Interesse der Lektüre über Astrophysik, Kosmologie oder Evolutionstheorie. Im Interview spricht Paulina außerdem über ihre Arbeit als Übersetzerin, die beruflichen Herausforderungen und über den Stellenwert der Übersetzungsarbeit im deutschen Literaturbetrieb.

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Im Gespräch mit Benjamin Lebert

Im Gespräch mit Benjamin Lebert

Benjamin Lebert wurde 1999 mit seinem autobiografischen Debütroman „Crazy“ als Wunderkind der deutschen Literaturszene berühmt. Mittlerweile hat der heute 33jährige fünf weitere Romane veröffentlicht. Im Interview spricht er über seinen aktuellen Roman „Mitternachtsweg“, die beruflichen Herausforderungen der Digitalisierung und sein entrücktes Bild in den Medien.

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Und was macht man damit? #7 Paul Spittler

Und was macht man damit? #7 Paul Spittler

So so, der ‚Zauber‘ ist es also, der es dem Jungregisseur Paul Spittler schon immer angetan hat. Nach einer Überdosis Harry Potter begab er sich schließlich selbst auf die Suche nach magischen Erlebnissen, und wo sonst kann man diese finden, wenn nicht im Theater. Mit sportlichen Ehrgeiz und seiner Zauberformel — Leben heißt Lernen, und Probieren geht über Studieren — hat sich der junge Mann vor, während und nach seinem Studium immer wieder aufs Neue mit Herz und Leib der Schönheit des Theaters hingegeben. Seit diesem Jahr führt Paul mit größtmöglicher Sorgfalt das Regiebuch am Wiener Volkstheater und übernimmt alle anfallenden künstlerischen, technischen sowie organisatorischen Aufgaben eines Regieassistenten. Im ‚Händchen halten‘ und ‚Prügel einstecken‘ ist er mittlerweile Meister und auf alles weitere dürfen wir uns jetzt schon freuen. Hiermit geht die Reihe „Und was macht man damit?“ in die nächste Runde. Also dann, Vorhang auf und Bühne frei für Paul, und bitte! 

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Und was macht man damit? #5 Daniel Beskos

Und was macht man damit? #5 Daniel Beskos

Welch ein Glück, dass Daniel Beskos` Knabberkram im Ladenbüro „About Songs & Books“ verzehrt wird und er diesen heute nicht an Dinosaurier verfüttert. Daniel ist neben Peter Reichbach Mitbegründer vom mairisch Verlag – ein Independent-Verlag aus Hamburg, der sich neben junger Literatur auch Hörspielen, Sachbüchern, Graphic Novels und Musikstücken widmet. Für unsere Reihe „Und was macht man damit?“ erzählt er uns, welche Studiengänge nach wildem Gekritzel im hessischen Studienführer schließlich übrig blieben und welche Vorteile dann doch so ein Magister-Studium hatte.     Read more

Berlins freie Literaturszene: Im Gespräch mit Dr. Ingrid Wagner

Berlins freie Literaturszene: Im Gespräch mit Dr. Ingrid Wagner

Kulturhauptstadt, Autorenhauptstadt, Theatermetropole. Selten hat sich jemand davor gescheut, große Worte zu bemühen, wenn es um Berlin und seine Kulturlandschaft geht. Was ist dran an Berlins Ruf, vor kultureller Vielfalt nur so zu strotzen? Wie lebt es sich hier als KünstlerIn, welche Förderinstrumente gibt es und welche Strukturen müssen dringend verändert werden? Eva hat Moritz Malsch und Dr. Ingrid Wagner zu Gesprächen getroffen und wollte wissen: Woraus besteht Berlins Literaturlandschaft, wo positioniert sich darin die freie Szene und was will diese in nächster Zeit erreichen? Read more