Feminismus
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Selbstverständlich Raum einnehmen
Wie lebt es sich in einer Gesellschaft, in der Frauen das kulturelle Zentrum bilden? Ein Gespräch mit der Journalistin Friederike Oertel über ihre Reise ins zapotekische Matriarchat, weibliches Selbstbewusstsein, kulturelle Perspektiven – und die Frage, was passiert, wenn man die eigenen Normen hinterfragt. Weiterlesen
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„In einem Roman gibt es keine Grenzen, nichts ist unmöglich“
Im Interview mit litaffin erzählt Multitalent Laetitia Colombani von der unterschiedlichen Arbeit an Romanen und Drehbüchern, ihrem bis dato aufwendigsten Filmprojekt in drei Ländern und dem Neuschreiben ihrer Geschichten für die Kinoleinwand. Weiterlesen
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Kein Opfer mehr, aber auch keine Heilige
Was wäre, wenn Frauen patriarchale Gewalt nicht mehr hinnehmen würden, sondern zurückschlagen? In Eva Reisingers Debütroman „Männer töten“ setzen sich die Bewohnerinnen eines fiktiven Dorfs zur Wehr. Weiterlesen
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„Die Frau, die auch ich hätte sein können“
Schwangerschaftsabbrüche wurden in der Literatur bisher größtenteils ausgespart. Nun erzählen Autor*innen wie Theresia Enzensberger, Jayrôme C. Robinet und Karosh Taha in einer neuen Anthologie über Abtreibungen. Weiterlesen
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„Die beste Form von Kunst überhaupt“
Nach dem Germanistikstudium in die Filmbranche? Regisseur, Autor und Musiker Kolya Reichart spricht über seinen Werdegang, sein aktuelles Buchprojekt und weibliche Perspektiven beim zeitgenössischen Film. Interview von Saskia Balser Weiterlesen
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„Das Buch muss sozial werden!“ Ein Interview mit Emilia von Senger
Emilia von Senger ist vieles: Buchhändlerin, Bloggerin, passionierte Leserin…Doch Unternehmerin stand bislang noch nicht auf der Liste. Das soll sich 2020 ändern, denn im Herbst wird Emilia eine Autorinnen-Buchhandlung in Berlin eröffnen. Der Name steht auch schon fest: She Said soll der Laden heißen und ein bunter Ort des Austausches und der Vernetzung werden. Weiterlesen
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Kein Thesenroman – ein Gespräch mit Noémi Kiss
Die ungarische Autorin Noémi Kiss schreibt über Sozialismus, Feminismus, Mord und Liebe. Doch entfalten sich diese bei ihr nicht als isolierte Begriffe, sondern als politisch-gesellschaftliche Erlebnisse, die sich durch die Änderung von Zeit und Ort in immer neuen, jedoch aktuellen Formen verkörpern. Weiterlesen
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From Panels with Love #27: Lena und Karolin über „Natürliche Schönheit“
Natürliche Schönheit ist der erste ins Deutsche übersetzte Comic-Band der schwedischen Zeichnerin Nanna Johansson. Das Buch ist bunt, lustig, themenreich und erinnert uns an eine ganz bestimmte schwedische Comic-Autorin. Lena und Karolin haben Natürliche Schönheit gelesen und sich darüber ausgetauscht. Weiterlesen
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Eure Heimat ist unser Alptraum
Das Wort „Heimat“ hat es in den Titel eines deutschen Ministeriums geschafft: Vor einem Jahr ist das Innenministerium zum sogenannten Heimatministerium geworden. Dieses Jubiläum nehmen die Herausgeber_innen von Eure Heimat ist unser Alptraum, Fatma Aydemir und Hengameh Yaghoobifarah, zum Anlass, um vierzehn Autor_innen mit Rassismuserfahrungen zu Wort kommen zu lassen. Weiterlesen
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From Panels With Love #17: Heraus aus der Finsternis
Heraus aus der Finsternis, rein in die Sichtbarkeit: eine feministische Forderung, die nicht erst seit Kurzem besteht. Der Comic Heraus aus der Finsternis von Annelie Wagner und Christopher Tauber führt Kinder im Alter zwischen acht und zwölf an die Geschehnisse rund um das deutsche Frauenwahlrecht vor 100 Jahren heran. Damit schaffen sie ein zugängliches Medium… Weiterlesen
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From Panels with Love #13: Hundert Jahre – Drei Wege
Julia Zejns Graphic-Novel-Debüt „Drei Wege“ erzählt mehr als nur drei individuelle Geschichten: Sie erzählt auch von gesellschaftlicher Entwicklung in 100 Jahren, in 3 Generationen. Weiterlesen
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Von der Macht der Geschichten – das ilb 2018
Zum 18. Mal fand im September das internationale Literaturfestival Berlin statt. Mit mehr Reihen, Specials und Formaten denn je. Über eine Woche lang gaben sich Autor*innen aus den unterschiedlichsten Ländern die Klinke in der Hand, um eine Vielzahl von Geschichten quer durch alle Genres zu erzählen. Weiterlesen
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„Die letzten Tage des Patriarchats“ von Margarete Stokowski – Bestandsaufnahme oder Kampfansage?
Sie hat wieder zugeschlagen. Margarete Stokowski bringt ein neues Buch heraus, genau zwei Jahre nach ihrem Erstling „Untenrum frei“, das der Journalistin das Renommee als eine der wichtigsten Stimmen der neuen Feminismen bescherte. Weiterlesen
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Frauen im georgischen Literaturbetrieb
Als ich Ende Mai zur Blogger*innen- und Pressereise nach Georgien, dem diesjährigen Ehrengastland der Frankfurter Buchmesse, fuhr, schaute ich mir natürlich die Liste der zur Buchmesse eingeladenen Autor*innen an. In dem offiziellen Dokument waren zu diesem Zeitpunkt 22 georgische Autorinnen und 38 Autoren gelistet: 63% zu 36%. Womit hängt dieses geschlechtliche Ungleichgewicht zusammen? Und wie… Weiterlesen
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„Der Ursprung der Liebe“ und was von ihr übrig blieb
Liv Strömquists zweite deutschsprachige Übersetzung ist seit Kurzem raus und wird in den Medien und Buchhandlungen bereits gefeiert. Nach ihrem deutschen Graphic-Novel-Debüt Der Ursprung der Welt, einer Kulturgeschichte der Vulva, geht es nun um die Liebe. Der Ursprung der Liebe erzählt von der Entstehung der Liebesehe vor gerade einmal 150 Jahren, von den patriarchalen Wurzeln… Weiterlesen
