Wage den Sprung ins Netz

Wage den Sprung ins Netz

Ulrike Draesner gewährt auf ihrer Website „Der siebte Sprung“ exklusive Einblicke in die Arbeit an ihrem aktuellen Roman Sieben Sprünge vom Rand der Welt und erweitert ihn so gleichzeitig im Netz. Print und digital vermischen sich. Für die Leser bedeutet das: Selbst den siebten Sprung wagen und die eigene Geschichte erzählen … Mehr lesen

litaffins Sommerlektüre

litaffins Sommerlektüre

Es ist Sommer und wir haben endlich wieder richtig Zeit zum Lesen. Ob beim Strandurlaub oder beim entspannten Herumliegen im Park – das richtige Buch muss auf jeden Fall ins Gepäck. Für den einen ist es vielleicht der leichte Sommerroman, für den anderen ein spannender Krimi. Oder doch lieber der dicke Wälzer, an den man sich lange nicht herangetraut hat? Was die litaffin-Redaktion dieses Jahr in ihren freien Sommerstunden liest, haben wir für euch kurz zusammengestellt. Mehr lesen

Crumbs – Krümel, die die Welt bedeuten

Crumbs – Krümel, die die Welt bedeuten

Seit 2009 werden jährlich mehr als 10.000 neue Bücher ins Deutsche übersetzt. Eine beachtliche Zahl. Trotzdem gibt es noch immer prägende Literatur, die es nicht in das Blickfeld der deutschen Verlagsscouts geschafft hat. Bestes Beispiel: Crumbs von Miha Mazzini. Der schottische Verlag Freight Books hat den slowenischen Klassiker dieses Jahr in englischer Übersetzung neu aufgelegt. Mehr lesen

Schriftsteller Jörg Albrecht wartet noch immer auf Ausreiseerlaubnis

Dem Autor Jörg Albrecht wird nach einer dreitägigen Inhaftierung in Abu Dhabi noch immer veweigert, das Land zu verlassen. Künstler und Autoren fordern in einer Petition nun seine Ausreiseerlaubnis.

Florian Kessler hatte heute die Gelegenheit, mit Albrecht zu sprechen.
Hier geht es zum Interview: http://www.zeit.de/kultur/literatur/2014-05/joerg-albrecht-arrest-abu-dhabi

Europa: Traum und Wirklichkeit

Europa: Traum und Wirklichkeit

Am 8. Mai findet im Deutschen Theater von 9.30 bis 18 Uhr die Europäische Schriftstellerkonferenz statt. Anschließend kann bei der Langen Nacht der europäischen Literatur der literarischen Vielfalt Europas gelauscht werden. Ab 20 Uhr lesen Autoren und Autorinnen aus Serbien, Bosnien, Mazedonien, der Republik Moldau, Albanien und aus europäischen Mitgliedsstaaten Prosa und Lyrik.

Der Traum von Europa. Hat er heutzutage, in Zeiten der Krise(n), noch eine Zukunft? Welche Rolle spielt Literatur in Europa – kann sie Brücken bauen? Vor der anstehenden Europawahl will die Europäische Schriftstellerkonferenz mit diesen (und mehr) Fragen an die Internationale Schriftstellerkonferenz von 1988 anknüpfen, die in Westberlin unter dem Motto „Ein Traum von Europa“ stattfand. Einige der dort anwesenden Autoren werden auch 2014 dabei sein – vor 26 Jahren hatten sie noch eine Vision von einem friedlichen und demokratischen Europa. Kann der Traum weitergeträumt werden oder hat es sich ausgeträumt? Die Idee für diese Veranstaltung hatten die Autorinnen Mely Kiyak, Nicol Ljubić, Antje Rávic Strubel, der Autor Tilman Spengler sowie Frank-Walter Steinmeier.

Bei der Langen Nacht der europäischen Literatur lesen:

20 Uhr

Nikola Madzirov, Mazedonien – Lyrik / Essays

Ersi Sotiropoulos, Griechenland – Prosa

Filipa Leal, Portugal – Lyrik

21.15 Uhr

Faruk Šehić, Bosnien – Prosa

Anneke Brassinga, Niederlande – Lyrik

Peter Schneider, Deutschland – Prosa

22.30 Uhr

Manifest Verlesung und Lindita Arapi, Albanien – Prosa

John Burnside, Großbritannien – Prosa

Deutsche Übersetzungen gelesen von: Judith Hofmann Barbara Schnitzler Matthias Neukirch

Infos:

Das ausführliche Programm unter europatraumundwirklichkeit.eu (die Facebook-Seite findet ihr hier)

Die Europäische Schriftstellerkonferenz ist kostenfrei, eine Anmeldung allerdings erforderlich. Das Anmeldungsformular findet ihr hier.

Karten für die Lange Nacht der europäischen Literatur ca. 6€.

51. Berliner Theatertreffen vom 5. – 18. Mai 14

51. Berliner Theatertreffen vom 5. – 18. Mai 14

Gleich neben Geburtstag, Weihnachten und Ostern gibt es für alle Theaterbegeisterte noch einen weiteren unumgänglichen Termin, der in goldenen Lettern in deren Jahreskalendern gedruckt steht – das Theatertreffen. Zum nunmehr 51. Mal kommt in Berlin das who-is-who der deutschsprachigen (und internationalen) Theaterwelt zusammen. Mittelpunkt des Treffens sind wie immer die Aufführungen der zehn „bemerkenswertesten Inszenierungen“ der Theatersaison, die aus über 400 Stücken von einer unabhängigen Jury ausgewählt wurden.

Doch beschränkt sich das Festival nicht allein auf Vorstellung dieser „top-ten“. So bietet das neu konzipierte Theatertreffen-Camp mit einer Vielzahl an Diskussionen und Workshops den aktuellen gewerkschaftlichen und politischen Themen und Entwicklungen im Theater eine öffentliche Plattform. Außerdem mit dabei: junge Theaterschaffende aus aller Welt, die im Rahmen des Stipendiums des Internationalen Forums eingeladen wurden. Der Stückmarkt des Theatertreffens stellt indessen die Stücke von drei verschiedenen Theaterkünstlern vor, die versuchen, „die Unmöglickeit des Theaters zu überwinden“.

Wer keine der heiß begehrten Karten ergattern konnte, muss nicht verzweifeln. Über den eigens eingerichteten Theatertreffen-Blog lassen sich die Geschehnisse rund um das Festival nachverfolgen. Weiterhin bringt 3sat am 3. Mai die Aufführung von „Zement“, sowie „Fegefeuer in Ingolstadt“ am 10. Mai und „Onkel Wanja“ am 17. Mai direkt auf den Fernsehbildschirm.

Die diesjährigen, ausgewählten Inszenierungen sind:

– „Zement“ von Heiner Müller, Regie: Dimiter Gotscheff (Residenztheater, München)

– „Amphitryon und sein Doppelgänger“ von Heinrich von Kleist, Regie: Karin Henkel (Schauspielhaus Zürich)

– „Onkel Wanja“ von Anton Tschechow (Deutsch von Angela Schanelec
nach einer Übersetzung von Arina Nestieva), Regie: Robert Borgmann (Schauspiel Stuttgart)

– „Fegefeuer in Ingolstadt“ von Marieluise Fleißer, Regie: Susanne Kennedy (Münchner Kammerspiele)

– „Reise ans Ende der Nacht“ von Louis-Ferdinand Céline (Deutsch von Hinrich Schmidt-Henkel in einer Bearbeitung von Frank Castorf mit Auszügen aus Heiner Müllers „Der Auftrag“), Regie: Frank Castorf (Residenztheater, München)

– „tauberbach“ von Alain Platel, Regie: Alain Platel (Münchner Kammerspiele / les ballets C de la B, Gent / NT Gent)

– „Die letzten Zeugen“ Ein Projekt von Doron Rabinovici und Matthias Hartmann (Burgtheater, Wien)

– „Ohne Titel Nr. 1“ von Herbert Fritsch, Regie: Herbert Fritsch (Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, Berlin)

– „Die Geschichte von Kasper Hauser“, Textfassung von Carola Dürr und Ensemble unter Verwendung von Originaldokumenten und Zitaten von Kaspar Hauser, Georg Friedrich Daumer, Jakob Wassermann, Anselm Ritter von Feuerbach, Werner Herzog u.a.,     Regie:  Alvis Hermanis (Schauspielhaus Zürich)

– Aus terminlichen Gründen kann die nominierte Inszenierung „Situation Rooms“ von Helgard Haug, Stefan Kaegi, Daniel Wetzel (Rimini Apparat) leider nicht im Rahmen des Theatertreffens aufgeführt werden.

Ringvorlesung „Mein Roman“

Ringvorlesung „Mein Roman“

Stundenpläne, Seminare, Sprechstunden, Hausaufgaben – das Sommersemester hat angefangen und von Neuem beginnt der Unistress. Aber nicht nur für uns Studenten, sondern auch für unsere werten Herren und Damen Professoren, Dozenten, Doktoren und Privatgelehrten. Dass unsere Lehrer nebenbei auch so etwas wie ein Privatleben haben, vergisst man bei all dem Trubel schnell. Ab dem 22. April stellen deshalb nun 13 Dozenten der Geisteswissenschaften ihre persönliche Lieblingslektüre in der Ringvorlesung „Mein Roman“ vor und erklären, welche Bücher sie dazu inspiriert haben, Wissenschaftler zu werden. Teilnehmen kann jeder der will, gelesen wird immer Dienstags, von 16 bis 18 Uhr, im Hörsaal 1 b.

Das Programm:

  • 22. April 2014, Prof. Dr. Ulla Haselstein: Gertrude Stein, The Making of Americans
  • 29. April 2014, Prof. Dr. Susanne Zepp: Clarice Lispector, A Hora da Estrela (Die Sternstunde)
  • 6. Mai 2014, Prof. Dr. Andreas Mahler: Gustave Flaubert, L’Éducation sentimentale
  • 13. Mai 2014, Prof. Dr. Werner Busch: E. T. A. Hoffmann, Lebens-Ansichten des Katers Murr nebst fragmentarischer Biographie des Kapellmeisters Johannes Kreisler in zufälligen Makulaturblättern
  • 20. Mai 2014, Prof. Dr. Andrew James Johnston: Evelyn Waugh, Brideshead Revisited
  • 27. Mai 2014, Prof. Dr. Georg Witte: Saša Sokolov, Škola dlja durakov (Die Schule der Dummen)
  • 3. Juni 2014, Prof. Dr. Remigius Bunia: Laurence Sterne, Tristram Shandy
  • 10. Juni 2014, Prof. Dr. Peter Geimer: Marcel Proust, À la recherche du temps perdu
  • 17. Juni 2014, Prof. Dr. Peter-André Alt: Franz Kafka, Der Prozess
  • 24. Juni 2014, Prof. Dr. Joachim Küpper: Honoré de Balzac, Le père Goriot; Gustave Flaubert, L’Éducation sentimentale
  • 1. Juli 2014, Prof. Dr. Anne Fleig: Robert Musil, Der Mann ohne Eigenschaften
  • 8. Juli 2014, Prof. Dr. Jutta Müller-Tamm: Ingo Schulze, Neue Leben
  • 15. Juli 2014, Prof. Dr. Gertrud Koch: Gustave Flaubert, Madame Bovary

Freie Universität Berlin, Habelschwerdter Alle 45, Hörsaal 1 b, 14195 Berlin, U-Bahnhof Dahlem-Dorf oder Thielplatz (U3)