• Adventskalender: Zweite Woche

    Adventskalender: Zweite Woche

    Diese Woche mit dabei: Rezensionen zu den Werken von Olga Tokarczuk, Sven Pfizenmaier, Irmgard Keun, Maggie Nelson, Frederik Backman und mehr…

  • Adventskalender: Erste Woche

    Adventskalender: Erste Woche

    Diese Woche mit dabei: Rezensionen zu den Werken von Benjamin Maack, Hendrik Otremba, Simone De Beauvoir und mehr…

  • sein & lassen

    sein & lassen

    Rachel Cusk lädt ein – zum Nichtstun, zur aktiven Passivität. Welche Stimmen werden laut, wenn man die eigene zurückhält? Wer traut sich nah heran, wenn jede Deckung sinkt? Die Kunst des Innenhaltens setzt hier alles in Bewegung im literarischen Rhythmus zwischen dem Innen und Außen, zwischen Nähe und Distanz. Eine Rezension von Louisa Zennia

  • Ist das Alter doch nur eine Zahl?

    Ist das Alter doch nur eine Zahl?

    Gemeinsam mit ihrer Schwester gründete Marie Krutmann 2017 das Magazin Almost. Im Gespräch erklärt sie, warum Berlin doch noch ein Literatur-Magazin gebraucht hat und warum nicht immer alles fest und perfekt in eine Richtung gehen muss. Interview: Sophia Berger

  • „Eigentlich bin ich permanent auf der Suche nach Worten, die mir die Welt erklären“

    „Eigentlich bin ich permanent auf der Suche nach Worten, die mir die Welt erklären“

    Spanien, Meer, Papageien im Hintergrund. Ein Anruf bei Nina Kunz in der Schreibresidenz. Mit ihrem ersten Buch, der Kolumnensammlung  »Ich denk, ich denk zu viel«, schrieb sie sich direkt in die Schweizer Bestsellerlisten. Über die Verzweiflung im Schreibprozess und die Frage, wie man sinnvoll über die Klimakrise schreiben kann: Ein Einblick in die Gedankenwelt von…

  • Übersetzerin Zoë Beck: „Es ist nicht umsonst ein Beruf, den vor allem Frauen machen“

    Übersetzerin Zoë Beck: „Es ist nicht umsonst ein Beruf, den vor allem Frauen machen“

    Spätestens seit Sally Rooney ein Begriff ist, kennt man auch Zoë Beck. Hochgelobt wurde sie für ihre Übersetzungen der Romane der irischen Erfolgsautorin. Wieso sie an diese Arbeit mit Vorsicht herangeht, und wie sie kritische Stimmen männlicher Kollegen betrachtet, hat sie uns im Interview erzählt.   Interview: Marie Ladstätter

  • „Ich bin die vermittelnde Instanz“

    „Ich bin die vermittelnde Instanz“

    Was machen Literaturagent*innen eigentlich? Ein Gespräch mit der Agentin Elisabeth Botros über ihren Arbeitsalltag, die Veränderungen durch die Corona-Pandemie und das Verhältnis zu Autor*innen.

  • Sitzen Verdi und Bach am Tisch und spielen Poker….

    Sitzen Verdi und Bach am Tisch und spielen Poker….

    Leichte Kost, die ein paar Kohlenhydrate vertragen würde – Paul Austers „Die Musik des Zufalls“ ist ein Roman, der vom Zocken und dem Haken schlagenden Leben handelt. von Sophia Berger

  • Der Hunger frisst mich auf

    Der Hunger frisst mich auf

    Bananenangst. Der Titel von Patricia Modispachers Roman klingt im ersten Moment witzig, macht neugierig. Was mag sich hinter diesem Wortspiel verbergen? Liest man interessiert den Klappentext, wandern die Mundwinkel schnell in den Keller, aber das Interesse ist nicht verloren. Der Klappentext erklärt das Thema dieses Romans in wenigen kurzen Sätzen: Die Protagonistin Scarlett hat nur…

  • “es ist zeit für ruhige und positive gedichte“

    “es ist zeit für ruhige und positive gedichte“

    „Dies ist der Gedichtband YIN von Marius Goldhorn, in dem alles fließt“, heißt es auf den ersten Seiten. Ein Gedichtband entwerfen, in dem alles fließt, ist ein hehres Ziel und eines, das in seiner stilvollen Aufmachung auf den ersten Seiten des Buches bereits die drei zentralen Motive enthält: Ästhetik, Ironie, Ernsthaftigkeit. Wie YIN dieses Ziel…

  • Flucht ins Kollektiv

    Flucht ins Kollektiv

    Die Idee des autoritären Charakters entstand bereits in den 1930er Jahren im Umfeld der Frankfurter Schule. Nun ist 2020 ein Band zur Aktualität dieser Idee im Verbrecher Verlag erschienen: »konformistische Rebellen – zur Aktualität des autoritären Charakters«. Marie Kraja hat mit Herausgeberin Katrin Henkelmann über Versuche der Ohnmachtsbewältigung, durchlektorierte Nächte und das potentiell faschistische Individuum…

  • Die Variablen des Lebens und Schreibens

    Die Variablen des Lebens und Schreibens

    „Ich. Sie. Die Frau“ von Niña Weijers umreißt durch eben diese drei Perspektiven eine Protagonistin mehrerer Distanzierungsgrade, die sich absolut frei in Raum und Zeit fortbewegen kann und in eine Vielzahl an möglichen Leben schlüpft, als würde sie ein paar Schuhe anprobieren. Es gibt „M.“ als Freundin, die drei Varianten einer Protagonistin, die schreibt und…

  • Wenn unerhörte Stimmen sprechen

    Wenn unerhörte Stimmen sprechen

    In ihrem Roman Unerhörte Stimmen erzählt Elif Shafak von geteilten Schicksalen, von Frauenfreundschaften und davon, wie es ist, am Rande einer tief gespaltenen Gesellschaft zu leben. von Juliane Korneli

  • Geisterwand: Von Vergangenheit und Gegenwart

    Geisterwand: Von Vergangenheit und Gegenwart

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    In Sarah Moss‘ jüngst in deutscher Übersetzung erschienenem Roman Geisterwand lebt eine Gruppe im northumbrischen Wald wie in der Eisenzeit. Dabei verknüpft die Autorin die Kultur der Vergangenheit mit gegenwärtigen Themen und Pressionen zu einer packenden Geschichte. von Laura Potisch

  • Indiebookchallenge: Mit einem Gemälde auf dem Umschlag #2

    Indiebookchallenge: Mit einem Gemälde auf dem Umschlag #2

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    Franz Hessels 100 Jahre alter Roman Pariser Romanze erschien 2012 als Sonderausgabe im Lilienfeld Verlag. Ein deutscher Soldat schreibt von der Front Briefe an einen französischen Freund und erzählt ihm sehnsüchtig von seiner Liebe zu Paris und einer unerfüllten letzten Romanze in der Hauptstadt Frankreichs. von Anna Kröll