Debütroman

Der Hunger frisst mich auf

Bananenangst. Der Titel von Patricia Modispachers Roman klingt im ersten Moment witzig, macht neugierig. Was mag sich hinter diesem Wortspiel verbergen? Liest man interessiert den Klappentext, wandern die Mundwinkel schnell in den Keller, aber das Interesse ist nicht verloren. Der Klappentext erklärt das Thema dieses Romans in wenigen kurzen Sätzen: Die Protagonistin Scarlett hat nur

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Ich heiße Fatima Daas

Fatima Daas ist Französin, gläubige Muslima, Feministin und Lesbe. Gefangen zwischen den traditionellen Rollenbildern ihrer muslimischen Eltern und ihrer Homosexualität versucht sie, ihre inneren Widersprüche zu vereinbaren. Sie fühlt sich zerrissen zwischen den Welten und will sich nicht für eine entscheiden müssen. Stattdessen erhebt sie ihre Stimme: Mutig, laut und entschlossen stellt sie sich uns

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Lux: Eine toxische Beziehung und ein Roadtrip

Lux hat viele Ängste. Um sich diesen Gefühlen zu stellen und ihrer Vergangenheit zu entfliehen, fliegt sie kurzerhand in die USA. Dort begegnet sie während einer Busfahrt der wunderschönen Kat. Gemeinsam starten sie einen Roadtrip durch die amerikanische Landschaft. Olivia Kuderewski beschäftigt sich in ihrem Debüt „Lux“ mit einer toxischen Beziehung, die sich durch Zuneigung

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© Sofie Mörchen, nach einer Idee von Leonie Hohmann

Eine Hölle für Literat*innen, ein Himmel für Lesende

Wer mit dem Gedanken spielt Autor*in zu werden, sollte sich eines klarmachen: In der Literat*innenhölle gilt das Credo: Wie du deinen Leser*innen, so auf ewig dir. So zumindest das höllische Konzept, das sich in Beka Adamaschwilis Roman mit dem optimistischen Titel Bestseller entspinnt und in Georgien zum selbigen wurde. Ein starkes Debüt zum Thema Literatur in

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Simone Lappert: Wurfschatten

Mit den täglichen Ängsten leben – Wurfschatten

Der literarische Herbst 2014 ist alles andere als grau und trüb, sondern kommt in einer bunten Vielfalt daher, mit einer auffallend hohen Frauenquote und nicht zu verachtenden Debüts. Mittendrin ist auch Simone Lappert. Mit ihrem Debütroman Wurfschatten schaffte sie es auf die Shortlist des ZDF-„aspekte“-Literaturpreises für das beste literarische Debüt des Jahres.

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Vom Sprechtext zum Debütroman: Zwei Rezensionen

Die Frage, ob Spoken Word und gedrucktes Wort miteinander vereinbar sind, hat die Poetry Slam Szene in den letzten Jahren vielfach diskutiert und häufigst fröhlich bejaht. Etliche Bühnenpoeten haben ihre Sprechtexte mittlerweile veröffentlicht – und gezeigt, dass ihre Texte auch ohne Performance ein Publikum finden. Immer wieder haben einzelne Performer auch die Großform der Erzählung, den

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