Debüt

Magischer Realismus in der niedersächsischen Provinz – Lesung von Sven Pfizenmaier

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe inspektionen // Das neue Wir las der Autor Sven Pfizenmaier am 26. April in der Niedersächsischen Landesvertretung in Berlin aus seinem Debütroman Draußen feiern die Leute. Geführt wurde das Gespräch von Mariel Reichard, Moderatorin des Literarischen Salons der Universität Hannover. Harriet Finn und Cara Enders haben die Lesung für LITAFFIN besucht.

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Coverbild von Emi Yagis Roman „Frau Shibatas geniale Idee“ von Emi Yagi

Circle of Life and Lie

In Emi Yagis Roman „Frau Shibatas geniale Idee“ bekommt die Protagonistin die geballte Macht des Patriarchats zu spüren. Doch Frau Shibata schlägt zurück – indem sie sich selbst schwängert. Mit Akkuratesse und feinsinnigem Humor führt sie die Welt hinters Licht und uns vor, weshalb ihre geniale Idee ein geheimer Akt des Widerstandes ist.

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Die Wölfe erkennen

Von auszuhaltenden Widersprüchen im politischen Kampf und der damit einhergehenden Notwendigkeit, auf ein gemeinsames Wir zu vertrauen. Anna Yeliz Schentke erzählt in ihrem großartigen Debütroman Kangal die Geschichte eines Aufbruchs aus Furcht und einer Rückkehr aus Überzeugung. Eine Rezension von Friederike

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Feminismus ganz ohne Hashtag?

Dass Gleichberechtigung im Literaturbetrieb längst noch ein Fremdwort ist, möchte der Roman Hippocampus von Gertraud Klemm aufzeigen. Die österreichische Autorin entwirft das Bild einer sensationslüsternen, patriarchalen und korrupten Literaturbranche – und legt, wie es der Klappentext verspricht, ihren Finger dahin, wo es wehtut. Doch Klemms Finger kratzt nur an der Oberfläche.

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Die Gespenster von Demmin

Wie aufwachsen am Ort des größten Massensuizids der deutschen Geschichte? Larry hat einen Berufswunsch: sie will Kriegsreporterin werden. Das hat sie zwar noch nicht allen erzählt, ihrem Vater zum Beispiel nicht, aber das hat auch seine Gründe: Ihre beste Freundin Sarina kann mit Larrys Plänen so gar nichts anfangen. Als Gegenfigur zu dem Mädchen zeichnet

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Streulicht

Jetzt ist sie zurück: Die Protagonistin in Deniz Ohdes Debüt Streulicht besucht ihren Vater in der Industriestadt, in der sie aufwuchs. Sie ist angereist, um die Hochzeit ihrer Sandkastenfreund*innen zu feiern: Sophia und Pikka. Sie selbst, die der Stadt den Rücken kehrte, blickt zurück und erzählt den Leser*innen von ihrer Kindheit zwischen Arbeiter*innenmilieu, Klassismus und

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Land in Sicht

Jana hat eine Mission: sie will ihren Vater Milan kennenlernen. Der ihr unbekannte Mann ist Kapitän auf dem Donau-Kreuzfahrtschiff MS Mozart. Jana bucht sich ein Kreuzfahrt-Ticket und findet sich plötzlich auf dem Schiff zwischen Passagier*innen 60+, Mahlzeiten als Hauptattraktion und Landausflügen an den Ufern der Donau wieder. Doch einen Haken hat die Sache: wie den

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Und jetzt ist sie hier

Sie war in London, um Literatur zu studieren, sie hat versucht, ihre Familie und ihre Vergangenheit hinter sich zu lassen, in der großen Stadt anzukommen und ihre Herkunft aus der Working Class im Norden Englands ein Stück zu vergessen. Sie hat unter den gierigen Blicken verschiedener Männer in Kneipen gearbeitet und versucht, sich und ihren

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Fehlstart

Eine junge Frau wird verlassen, bricht ihr Jura-Studium ab und geht nach Paris, um hier dem Glück hinterherzujagen. Statt des Glücks findet sie einen prekären Hostessen-Job im Hosenanzug, keine Wohnung und die immergleichen klassistischen Strukturen, aus denen das Entweichen beinahe unmöglich scheint. Marion Messinas scharfer Blick portraitiert Aurélie und die Hürden, die verhindern, dass sie

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Der Defekt

Mina hat sich schon immer anders gefühlt, als hätte sie einen Defekt. Sie ergründet diese Andersartigkeit mit Vetko und findet dabei die Stimme ihres Körpers. Leona Stahlmanns Debüt Der Defekt beschäftigt sich mit dem Entdecken der weiblichen Lust.

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Sonne Mond Zinn

Gustav Zinn fährt auf eine Beerdigung. Es ist die Beerdigung seines Großvaters Anton Hamann, ein ihm unbekannter Mann, der Vater seiner Mutter Edith, der unehelichen ersten Tochter. Gustav betritt die Bühne einer ihm völlig fremden Familie, seiner Verwandten und wird zum Beobachter und Erzähler in diesem Konstrukt. Alexandra Riedels Debüt Sonne Mond Zinn wirkt wie

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Welcome to Hawaii

Kemal Arslan zieht durch das Hawaii, es ist Sommer, es ist heiß in Heilbronn. Er ist erst seit Kurzem wieder aus der Türkei zurück, hier hat er bei einem großen Verein Fußball gespielt, bis er sich den Fuß schwer verletzte. Während Kemal seine Richtung verloren hat und durch die Straßen des Stadtviertels Hawaii zieht, braut

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Was wir voneinander wissen

„Wie leicht war es doch, eine mögliche Zukunft wegen einer anderen abzubrechen und im Rückblick dessen, was hätte sein können, nur diese dünne zufallsbedingte Linie zu sehen, das Geschehene, das aus der unendlichen und leeren Finsternis des Ungeschehenen aufsteigt.“ Jessie Greengrass hat ein außergewöhnliches Debüt geschrieben über die Kraft von Entscheidung, Erkenntnis, Trauer und der

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