Kategorie: Interviews

Sarah Ehrhardt

DunkelheitWährend draußen die Lichter weihnachtlich blinken und glitzern, beschäftigt sich der Dahlemer Diwan in diesem Monat mit dem Thema Literatur und Dunkelheit. Die Radiosendung wird von FU-Studenten im Rahmen des Seminars Literatur im Radio produziert und läuft monatlich eine Stunde lang auf Radio ALEX  (Antenne 88,4 MHz und 90,7 MHz). Wir erkunden die Faszination des Bösen, sprechen über den Ruf des deutschen Krimis, besuchen einen literarischen Ort der Zuflucht aus dem Zweiten Weltkrieg und finden heraus, was es eigentlich mit der Apokalypse auf sich hat.

Hier ein Teil der Sendung vom 09.12.2011:

Beitrag: Der Zauberberg (Miriam Wienhold)

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Beitrag: Krimis (Sarah Ehrhardt)

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Beitrag: Apokalypse (Sarah Ehrhardt)

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Der nächste Dahlemer Diwan läuft am 06.01.2012 um 16 Uhr. Wer es noch nicht getan hat, kann sich bis dahin auf litaffin noch einmal vergangene Beiträge zum den Themen “Science Fiction und Utopie” oder “Transmedialität” anhören.

Foto: © Flickr CC The Library of Virginia

Fabia Straub

Unser Adventsbeitrag zur allwinterlich-vorweihnachtlichen Geschenkproblematik.

Teil 4: “Das Graveyard Buch” von Neil Gaiman. Die deutsche Ausgabe ist 2010 im Arena Verlag erschienen.

Präsentiert von Theresa Kellner.

Markus Streichardt

IMG 02811Landauf, landab hört man immer wieder, das Medium Buch sei dem Untergang geweiht. Allenfalls in Form des eBooks werde es überleben. Aber für die gedruckte Ausgabe brechen schwierige Zeiten an. Grund genug, einmal das Gespräch mit einem Buchhändler zu suchen und eine alte Reihe wieder aufleben lassen. Nachdem wir bereits der Hammett-Krimibuchhandlung, Zadig und Another Country ein Besuch abgestattet haben, befinden wir uns nun in der Tucholsky-Buchhandlung in Mitte.

Hier werden Bücher zur Schau gestellt, wie es anderswo nur Bestsellern vorbehalten ist. Wo bitte schön wird einem die Möglichkeit geboten, Christof Wackernagels überbordende Traumtrilologie es durchzublättern? Wo sonst bekommt den Verlag Edition Schwarzdruck präsentiert, dessen Bücher lediglich eine Startauflage von 333 Exemplaren umfassen? Prinzipiell scheint die Verbindung von Kultur und Geschäft kein öder Marketingtrick, sondern ein eingelöstes Versprechen zu sein. Wir sprechen mit dem Inhaber Jörg Braunsdorf über seinen Werdegang, seine Arbeitsphilosophie und die Vor- und Nachteile des Internets.

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Fabia Straub

Unser Adventsbeitrag zur allwinterlich-vorweihnachtlichen Geschenkproblematik.

Teil 3: “Für Eile fehlt mir die Zeit” von Horst Evers, erschienen im Rowohlt Verlag.

Präsentiert von Insa Kohler.

Caroline Merz

Von Caroline Merz und Theresa Kellner.

Readmill3-200x300Die Regale reichen vom Boden bis zur Decke – idealer Stauraum für eine Unmenge an Büchern – doch sie sind leer. Eine Vorahnung? Eine Metapher für die nahende Zukunft ohne physische Bücher? Im Hauptquartier von Readmill scheint dies längst Realität geworden zu sein. Mit Blick auf die Spree hat sich das junge Start-up-Unternehmen ein Büro ganz im Stil seiner Vision eingerichtet. Modern, Digital, Vernetzt, ganz so wie sich Henrik Berggren und David Kjelkerud ihr Projekt vorstellen.

Vor drei Monaten sind die beiden Schweden nach Berlin gezogen, um hier, in der „most energizing city“, Readmill umzusetzen. Im Augenblick befindet sich das Projekt noch in der  Betaphase. Am 6. Dezember gegen Abend (also heute!) soll Readmill dann aber der breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

Doch was heißt denn eigentlich Readmill? (weiterlesen …)

Fabia Straub

Unser Adventsbeitrag zur allwinterlich-vorweihnachtlichen Geschenkproblematik.

Teil 2: “Super Sad True Love Story” von Gary Shteyngart, erschienen im Rowohlt Verlag.

Bücher statt Socken #2 from www.litaffin.de on Vimeo.

Präsentiert von Caroline Merz

Den Litaffin-Artikel zur Lesung Shteyngarts findet ihr hier.

Caroline Merz

DSC 0340 2Benedict Wells ist der jüngste Autor, der bei Diogenes jemals unter Vertrag genommen wurde, und der mit gerade einmal 27 Jahren vor kurzem sein drittes Buch veröffentlicht hat. Letzten Sommer kam sein Roman „Fast genial“ auf den Markt, mit dem er zurzeit quer durch Deutschland tourt. Mit seinem neuen Buch in der Hand, an einem Tisch und mit einem Glas Wasser, befindet er sich fast jeden Tag in einer anderen Stadt und liest dabei für ein ständig wechselndes Publikum.

Soeben kommt er aus dem Süden Deutschlands und befindet sich nun wieder einige Tage in seiner alten Heimat Berlin, wo das mit dem Schreiben eigentlich erst so richtig angefangen hat. Wir haben ihn bei seiner Lesung in der Buchhandlung Kisch&Co im Park Café getroffen. Der Erlös dieser Lesung geht – „ganz wichtig“, so Benedict – an das Projekt „Ghetto Romantik“. Wir haben vorab mal nachgefragt, was er uns zum Leben auf Lesereise, zum Schreiben allgemein und auch zu „Fast genial“ speziell sagen kann und was er für Pläne und Projekte für die Zukunft hat.

Litaffin: Jetzt ganz ehrlich, hat man sein eigenes Buch irgendwann satt, wenn man Tag für Tag daraus vorlesen muss? (weiterlesen …)

Fabia Straub

Unser Adventsbeitrag zur allwinterlich-vorweihnachtlichen Geschenkproblematik.

Teil 1: “Gemeine Antworten auf Kinderfragen” aus der Reihe “Die kleinen bösen Bücher”, erschienen bei Onkel & Onkel.

Bücher statt Socken #1 from www.litaffin.de on Vimeo.

Präsentiert von Steffen Szary

Sarah Ehrhardt

Rvmangoldt3Elias Canetti, Max Frisch, Elfriede Jelinek, Peter Esterházy, Karen Duve oder Zsuzsa Bánk sind nur einige der über 1000 Autoren, die die Fotografin Renate von Mangoldt seit der Gründung des Literarischen Colloquiums portraitierte. Ihre Schwarz-Weiß-Bilder prägen unser literarisches Gedächtnis auf visueller Ebene. Per E-Mail beantwortet Renate von Mangoldt Fragen zu ihrer Arbeit am LCB, der Beziehung von Autor, Text und Bild sowie zu ihrem demnächst erscheinenden Buch.

litaffin: Seit 1963 sind Sie nun schon als Fotografin am Literarischen Colloquium in Berlin tätig. Welche besonderen Reize und Schwierigkeiten birgt die Arbeit mit Autoren am LCB? (weiterlesen …)

Leonie Langer

PortraitMLK-199x300Sie hat lange als Verlagslektorin gearbeitet, ist Journalistin, Autorin (zuletzt erschien „Verlernen. Denkwege bei Hannah Arendt“), Herausgeberin,  Übersetzerin, Vorstandsmitglied des Deutschen Übersetzerfonds und gab im Sommersemester 2011 ein Seminar zum „Literarischen Übersetzen“ an der Freien Universität. Sie selbst bezeichnet sich als Nachdenkerin über das Übersetzen. Höchste Zeit für ein Gespräch mit Marie Luise Knott über die Branche, die Position des Übersetzens und den Umgang mit einer wirklich schlechten Übersetzung.

litaffin: Als Übersetzerin und als Vorstandsmitglied des Deutschen Übersetzerfonds haben Sie direkten Einblick in die Lebensbedingungen des Übersetzers. Hat sich seine Position in den letzten Jahren verbessert oder verschlechtert?

Marie Luise Knott: In den letzten zwanzig Jahren hat sich die Situation erheblich verbessert. Auch die Qualität der Übersetzungen ist immer besser geworden. (weiterlesen …)

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